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Bibliothek, Suche & Versionen

Die Bibliothek

Jedes Dokument liegt in der Bibliothek in der Seitenleiste (⌘/Strg + \ zum Umschalten). Gespeichert wird in der IndexedDB deines Browsers — es gibt also keine nennenswerte Größenbeschränkung pro Dokument und keinen Serverweg beim Öffnen.

Jede Zeile hat ein Menü mit dem Erwartbaren: umbenennen, duplizieren, anheften, in Ordner verschieben, exportieren, löschen.

Ordner und Tabs

Ordne die Bibliothek in einem Ordnerbaum — per Drag-and-drop oder über In Ordner verschieben…. Öffne mehrere Dokumente gleichzeitig als Tabs und wechsle zwischen ihnen, ohne in einem davon die Position zu verlieren.

Eigene Reihenfolge

Stelle Sortieren auf Manuell, um Dokumente selbst anzuordnen. Ziehe ein Dokument über oder unter ein anderes; eine Linie zeigt, wo es landet, und wer es neben einem Dokument in einem anderen Ordner ablegt, verschiebt es auch in diesen Ordner. Per Tastatur fokussierst du ein Dokument und drückst Alt + ↑ oder Alt + ↓, oder du nutzt Nach oben und Nach unten im Zeilenmenü. Angeheftete Dokumente bleiben oben und werden untereinander geordnet. Neue Dokumente erscheinen oben, bis du sie einsortierst.

Die Reihenfolge wird mit den Dokumenten gespeichert und synchronisiert sich so auf deine anderen Geräte.

Suche

Die Volltextsuche erfasst Titel und Inhalt und zeigt hervorgehobene Textstellen, damit du den richtigen Treffer erkennst, bevor du ihn öffnest. Der Index wird im Hintergrund aufgebaut, nachdem der Editor bereit ist — der Start bleibt so schnell; die allererste Suche wartet dafür kurz.

Die Suche läuft vollständig auf deinem Gerät.

Tags

Filtere die Bibliothek nach Tag. Tags kommen aus zwei Quellen — einer tags:-Liste im Frontmatter oder #tag direkt im Text. Siehe Wissensdatenbank.

Papierkorb und Rückgängig

Löschen verschiebt ein Dokument in den Papierkorb, mit sofortigem Rückgängig. Der Papierkorb behält Dokumente, bis du ihn leerst — Papierkorb leeren in der Befehlspalette ist die einzige endgültige Löschung, und sie fragt vorher.

Versionshistorie

markbird legt beim Arbeiten automatisch Momentaufnahmen an, und du kannst jederzeit bewusst eine erstellen. Versionshistorie in der Befehlspalette listet sie mit gerenderter Vorschau und stellt jede per Klick wieder her.

Das ist lokal und unabhängig von der Synchronisierung: Es schützt dich vor deinen eigenen Änderungen, nicht nur vor Geräteverlust.

Vorlagen

Starte ein Dokument aus einer Vorlage statt aus einer leeren Seite. Vorlagen sind gewöhnliche Dokumente — alles, was du schreiben kannst, kann also zum Ausgangspunkt werden, auch ein Layout für Tagesnotizen.

Mit einem Ordner synchronisieren

Unter Einstellungen → Mit einem Ordner synchronisieren verbindest du die Bibliothek mit einem Ordner voller .md-Dateien auf deinem Computer. So kannst du deine Notizen auch in einem anderen Editor bearbeiten, in Git halten oder von einem Cloud-Laufwerk mitnehmen lassen. Das funktioniert in beide Richtungen:

  • Dokumente werden als .md-Dateien in den Ordner geschrieben, eine Datei je Dokument, in Unterordnern passend zu deinen Bibliotheksordnern. .md-Dateien, die schon im Ordner liegen, kommen in die Bibliothek.
  • Eine Änderung auf einer Seite erreicht die andere innerhalb weniger Sekunden, solange markbird geöffnet ist, und sofort, wenn du zum Fenster zurückkehrst oder Dateien jetzt synchronisieren ausführst.
  • Benennst du eine Datei im Ordner um oder verschiebst sie, bleibt sie mit ihrem Dokument verbunden.
  • Löschen auf einer Seite verschiebt die Notiz auf der anderen in einen Papierkorb: den von markbird oder einen Ordner .markbird-trash im synchronisierten Ordner. Endgültig gelöscht wird nichts.
  • Hat sich eine Notiz zwischen zwei Synchronisierungen auf beiden Seiten geändert, gewinnt die neuere Fassung. Die andere wird in der Versionshistorie der Notiz gesichert, und markbird sagt dir, welche Notizen betroffen waren.

Das braucht einen Chromium-Browser (Chrome, Edge, Brave, Arc …) auf einem Desktop-Computer. Nach einem Neustart fragt der Browser womöglich erneut nach der Erlaubnis für den Ordner. Die Dateien verlassen deinen Computer nie.

Mit einem GitHub-Repository synchronisieren

Unter Einstellungen → Mit einem GitHub-Repository synchronisieren verbindest du die Bibliothek statt mit einem Ordner mit einem Repository aus .md-Dateien. Es ist dieselbe Synchronisierung in beide Richtungen mit denselben Regeln — Zuordnung, Umbenennen, Papierkorb, Konfliktbehandlung —, nur auf ein Repository gerichtet. Alles aus dem Abschnitt darüber gilt weiterhin.

Neu ist die Reichweite: Es braucht weder die File System Access API noch ein markbird-Konto, funktioniert also in jedem Browser und auf dem Handy, und deine Notizen liegen in einem Speicher, den du ohnehin hast — mit der Historie des Repositorys als Versionsgeschichte. Jede Synchronisierung ist ein ganz normaler Commit.

Zum Einrichten legst du auf GitHub ein fein abgestuftes Personal Access Token mit Contents: read and write auf genau dieses Repository an und trägst Repository (owner/name), Branch, optional einen Ordner darin und das Token ein. markbird prüft das Token vor dem Verbinden — ein Tippfehler fällt so sofort auf und nicht als Synchronisierung, die stillschweigend nichts tut.

Das Token bleibt allein auf diesem Gerät: Es ist kein Dokument, wird also nie synchronisiert, exportiert oder gesichert, und es geht an api.github.com und sonst nirgendwohin. Jedes weitere Gerät bekommt sein eigenes. Beim Trennen wird es gelöscht.

Weil jede Abfrage auf GitHubs Stundenkontingent geht, schaut markbird alle zwei Minuten ins Repository statt alle paar Sekunden; eine Änderung von dir wird trotzdem binnen Sekunden committet, und Dateien jetzt synchronisieren wirkt sofort.

Lokale Backups

markbird kann die gesamte Bibliothek zeitgesteuert in einen Ordner auf deiner Festplatte sichern (File System Access API). Das ist eine echte Kopie in echten Dateien, lesbar mit jedem Editor — und das empfohlene Sicherheitsnetz für alle, die keine Synchronisierung nutzen.