Konto & Synchronisierung
Konten sind optional
markbird funktioniert vollständig ohne Konto, und das ist der Standard. Eines brauchst du nur für:
- deine Dokumente auf mehr als einem Gerät
- bearbeitbare Freigabe-Links und Echtzeit-Zusammenarbeit
Anmelden
Anmeldung mit Google, GitHub oder einem Magic Link per E-Mail. Beim Anmelden werden die Dokumente, die schon in deinem Browser liegen, in dein Konto übernommen und nicht verworfen.
Wie die Synchronisierung arbeitet
Der Sync arbeitet geräteübergreifend nach „letzte Änderung gewinnt": Der jüngste Speicherstand setzt sich durch. Jedes Gerät merkt sich pro Dokument den zuletzt mit dem Server abgeglichenen Stand. Dadurch wird ein Dokument, das nur vom Server zurückkommt, nicht für eine eigene Änderung gehalten, und von einem Konflikt erfährst du nur, wenn sich zwischen zwei Abgleichen wirklich beide Seiten geändert haben — die unterlegene Fassung bleibt in der Versionshistorie der Notiz. Endgültiges Löschen wandert ebenfalls mit: Die anderen Geräte löschen ihre Kopie, außer sie haben Text, den das löschende Gerät nie gesehen hat — dann kommt die Notiz zurück, statt dass der Text verloren geht. Wo ein Dokument liegt — angeheftet, in welchem Ordner, an welcher Stelle der manuellen Reihenfolge —, wird getrennt vom Text entschieden: Verschiebst du eine Notiz auf einem Gerät und bearbeitest sie auf einem anderen, bleiben beide Änderungen erhalten. Die Anzeige zeigt Nur lokal, Verbinde…, Synchronisiert, Offline — Änderungen in Warteschlange oder Sync-Fehler.
Offline zu arbeiten ist unproblematisch. Änderungen sammeln sich und gehen hoch, sobald du wieder verbunden bist.
Synchronisierte Notizen verschlüsseln
Einstellungen → Verschlüsselung für synchronisierte Notizen macht den Sync Ende-zu-Ende-verschlüsselt. Du wählst eine Passphrase, und Titel, Text, Ordner und Tags jeder synchronisierten Notiz werden auf deinem Gerät verschlüsselt, bevor sie es verlassen; markbirds Server speichert dann nur noch Chiffrat.
- Die Passphrase verlässt deine Geräte nie und wird nirgends gespeichert. Niemand, auch wir nicht, kann sie oder die Notizen in der Cloud wiederherstellen, wenn du sie verlierst. Die Notizen auf deinen Geräten bleiben so oder so lesbar, Exporte und Ordner-Sync bleiben unberührt.
- Jedes weitere Gerät fragt einmal nach der Passphrase und merkt sich danach den abgeleiteten Schlüssel (nicht die Passphrase). Bis dahin behält dieses Gerät seine eigenen Notizen und synchronisiert nichts — statt lesbare Kopien in ein verschlüsseltes Konto hochzuladen.
- Sichtbar bleibt für den Server, was Synchronisierung braucht: zu welchem Konto ein Datensatz gehört, wann er sich zuletzt geändert hat und ob er gelöscht wurde. Das zu verbergen bräuchte ein anderes Protokoll, keine andere Verschlüsselung.
- Schaltest du es ab, werden alle Notizen wieder im Klartext hochgeladen.
Konflikte
Wurde dasselbe Dokument auf zwei Geräten bearbeitet, gewinnt der spätere Speicherstand — die überschriebene Fassung bleibt aber erhalten und wiederherstellbar. markbird sagt dir, wenn das passiert, statt die andere Fassung verschwinden zu lassen. Die Versionshistorie hält die wiederherstellbare Kopie.
Daten exportieren und löschen
Über Konto & Daten… exportierst du alles und löschst dein Konto. Die Löschung entfernt Konto, synchronisierte Dokumente und alle serverseitigen Freigabe-Kopien.
Lokale Dokumente in deinem Browser löschst du selbst in der Bibliothek; ein Abmelden entfernt sie nicht.
Wo synchronisierte Daten liegen
In Google Cloud Firestore in der EU. Browser-Clients sprechen nie direkt mit der Datenbank — jeder Zugriff läuft über markbirds API, und die Datenbank-Regeln verweigern Client-Zugriff vollständig.